Ablauf der Studie

Ab Mitte November 2008 wurden die damaligen Schüler von 1968/69 vom CEPS/INSTEAD (Centre d’Etudes de Populations et de Politiques Socio-Economiques) und der Universität Luxemburg in Form eines Interviews erneut befragt. In diesem Interview stellten wir Fragen zu dem schulischen und beruflichen Werdegang der Teilnehmer sowie einige Fragen zur ihren Lebenszielen, der Lebensqualität und der Gesundheit. Es war sehr wichtig, dass möglichst viele Personen bei diesem Interview mitmachten. Nur so hatten wir die Chance, eine Antwort auf die Frage “Lernt man in der Schule für das Leben?” zu finden. An dieser Stelle möchten wir uns bei den zahlreichen Teilnehmern von MAGRIP bedanken, denn ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Im März 2009 haben wir die damaligen Schüler ein zweites Mal zu einem Jahrgangstreffen eingeladen. Bei diesem Treffen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit bei einem umfangreichen Mittagessen alte Bekannte und Freunde wieder zu sehen, die man eventuell aus den Augen verloren hat. Darüber hinaus wurden bei diesem Treffen die geistigen Fähigkeiten ein zweites Mal erfasst. Hierbei handelte es sich um genau denselben Test, den die Teilnehmer bereits im Jahr 1969 in der 6. Klasse bearbeitet hatten.